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28 Dez 2014

Durch das wildromantische Bodetal

Posted by Christina. Kommentare deaktiviert für Durch das wildromantische Bodetal

Am 4. Advent brachen wir zu unserer letzten Tour in diesem Jahr auf. Diesmal ging es nach Thale und von dort aus in das wildromantische Bodetal – eines der schönsten Schluchttäler des Harzes. Auf dem Programm stand zunächst die Wanderung durch das Tal nach Treseburg. Von dort ging es steilbergauf über den „weißen Hirschen“ (und einige Stempelstellen) zum Hexentanzplatz. Schließlich wanderten wir über Serpentinen zurück zum Ausgangspunkt nach Thale.

Auch diesmal war uns das Wetter hold. Nach tagelangen Regenfällen, erwischten wir den einzigen trockenen Tag der Woche und wurden sogar mit ein paar Sonnenstrahlen belohnt. Zum Charakter der Wanderung: Die Schluchtwanderung auf teilweise steinigen Pfaden und Steigen – und das mit Kinderwagen! – führt über mehrere Brücken von Thale nach Treseburg: den Katersteg, die Jungfernbrücke oder auch die Teufelsbrücke.

Am Tierpark in der Nähe des Hexentanzplatzes wurden wir sogar mit der Sichtung von ein paar Wölfen belohnt. Diese zeigten sich allerdings seltsam kamerascheu. Alles in allem mal wieder eine schöne Wanderung und ein sehr schöner Abschluss eines perfekten Wanderjahres!

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29 Nov 2014

Der Penis-Friedhof

Posted by Christina. Kommentare deaktiviert für Der Penis-Friedhof

So, jetzt ist es raus: Jahrelang hat man uns in den europäischen und amerikanischen Medien betrogen und uns bewusst hinter den islamischen Halbmond geführt. Pakistan und der Iran ein Land der Männer mit den langen Bärten, die allen sexuellen Gelüsten abgeneigt sind und tugendhaftes Verahlten überall vorherrschend ist? Von wegen! In seiner Vorabendreihe „Die Gipfel des Iran“ trat arte.tv gestern den gegenteiligen Beweis an und zeigte als erster westlicher Sender die Wahrheit. Wovon ich spreche? Vom „Penis-Friedhof“! Jawohl, ihr habt richtig gelesen, ich spreche vom überirdischen Penis-Friedhof! Das glaubt ihr mir nicht? Dann schaut es euch selbst an. Einfach vorspulen auf 29:38 und zack, los geht’s.

So, das beweist also noch gar nichts? Ein Ausrutscher, ein Versehen sagt ihr? Na gut, dann lege ich nach, mit der nächsten Geschichte. In Pakistan ist der Beruf des Eunuchen ein Ausbildungsberuf. Eine Ente, ein Fake? Nein, wie dieser Zeitungsartikel „First-ever vocational training centre for eunuchs opened“ belegt. Eunuchen können hier das Handwerk des Schneiders, des Fashion Designs und der optischen Verschönerung lernen. Und es kommt noch besser: Der pakistanische Staat stellt sogar die Transportmittel kostenlos zur Verfügung, damit die Eunuchen zur Ausbildungsstätte kommen und vergibt Darlehen, damit die Eunuchen die Ausbildung bezahlen und sich anschließend selbstständig machen können. Wenn das mal nicht fortschrittlich ist. Bislang ist mir kein ähnliches europäisches oder amerikanisches Projekt bekannt.
So kann’s gehen.

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24 Nov 2014

Tour of the angel: Ein Lehrstück von Engeln, Abtrünnigen und lustigen Trollen

Posted by Christina. Kommentare deaktiviert für Tour of the angel: Ein Lehrstück von Engeln, Abtrünnigen und lustigen Trollen

Ja, es geht auf Weihnachten zu, selbst wenn die Temperaturen bei der gestrigen Harzwanderung eher an Frühling, denn an den Winter erinnerten. Aber wir befinden uns nun mal in der Zeit, wo Märchen und Fabeln erzählt werden. So lasse ich diesmal unsere wunderschöne Wanderung durch den frühlingshaften und immergrünen Harzer Märchenwald in Form eines vorweihnachtlichen Experimental-Lehrstückes gewürzt mit Heiter-Besinnlichem Revue passieren.

Die wie immer glänzend organisierte Wandertour zweier unerschrockener Braunschweiger führte uns diesmal vom Stammsitz Oderbrück Süd über die Sonnenkappe entlang dem Clausthaler Flutgraben durch das Große Sonnental zum Rehberger Graben und über den Oderteich wieder zurück zum Ausgangspunkt. Wie immer hatten die beiden bestes Wetter bestellt, so dass bereits nach kurzer Zeit auch bei den größten Frostkötteln die Hüllen fielen (mit Anstand natürlich). Die ohnehin schon sehr idyllisch und teilweise mystisch anmutende Landschaft des Harzer Naturparks wirkte an diesem Morgen aufgrund des strahlend blauen Himmels und der tiefstehenden Sonne besonders geheimnisvoll und gab mir Gelegenheit eindrucksvolle Fotos zu schießen. Den „Engel“ fotografierte allerdings ein Mitwanderer aus der Gruppe, sollte ja kein Selfie werden.

Mitten im tiefsten Wald bekamen wir es dann mit zwei Abtrünnigen zu tun, die sich in einem unbemerkten Moment von der Gruppe abgespalten hatten und nun ihr Unwesen nahe der Sternwarte St. Andreasberg trieben, der höchst gelegenen Sternwarte Norddeutschlands. Es muss wohl die Begegnung mit dem „Überirdischen“ gewesen sein, die die beiden nach einigen Irrungen und Wirrungen in den Schoß unserer Gruppe, wohlbehalten aber maulig, zurückgeführt hat. Gutes Zureden des unerschrockenen Rudelführers und die vom Engel versprochene internationale Karriere der beiden als „Waldorf und Statler“ aus dem Harz konnte die Treulosen weitestgehend besänftigen.

Und die Moral von der Geschicht, verlasse doch die Gruppe nicht!

Und ja: Der Titel „Tour of the angel“ (eigentlich „touring the angel“) ist selbstverständlich eine Anspielung auf das in 2005 erschienene Album meiner absoluten Lieblingsband „Depeche Mode“ und deren gleichnamiger Tour.

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16 Nov 2014

„Lass mal auf Schalke gehen“

Posted by Christina. Kommentare deaktiviert für „Lass mal auf Schalke gehen“

Im sogenannten Ruhrpott ist alles ein bisschen anders und vor allen Dingen entspannter. Plötzlich liegt die Schweiz in der Nähe von Hattingen und Schalke spielt nicht mehr in der Veltins-Arena sondern in einem Kiosk am Emscher Radweg. Aber der Reihe nach.

Wir nutzen die „wirklich letzen schönen Tage dieses unbeschreiblichen Herbsts“ und fahren zunächst in die Elfringer Schweiz, um dort den Rundwanderweg zu genießen. Am Parkplatz „Am Roten Haus“ angekommen, merken wir ziemlich schnell, dass wir mit unserer Idee nicht alleine sind. Wahrhaftige Blechlawinen erwarten uns auf dem überfüllten Parkplatz. Meine Freundin muss wohl meinen panischen Gesichtsausdruck gesehen haben, als sie mich schnell mit den Worten beruhigt: „Keine Sorge, die wollen nur zum Ponyreiten, hier geht keiner 10 km wandern“.

So ist es dann auch. Auf dem Rundwanderweg selber ist es vergleichsweise ruhig und wir können die herrlich Natur und die noch wärmenden Strahlen der Herbstsonne ausführlich genießen. Auch für einen Kaffee und einen Einkauf beim benachbarten Bauernhof reicht es noch am Ende der Tour.

Am nächsten Tag steigen wir aufs Rad um und entdecken wieder ein Stück Industriekultur, wie sie entlang der zu Radwegen ausgebauten ehemaligen Bahntrassen reichlich vorhanden ist. Zunächst geht es zum Nordsternpark in Gelsenkirchen. Hier besichtigen wir u.a. den Herkules auf dem Nordsterngebäude und relaxen im nahegelegenen Biergarten.

Weiter geht es entlang der „Tour Nord“ von „Essen erfahren“ bis wir zum Skulpturenpark kommen, einer ehemaligen Halde. Hier geht es einmal für „Pottverhältnisse“ richtig steil rauf, die Entschädigung folgt aber auf dem Fuße. Für einen herrlichen Rundumblick, lohnt es sich zusätzlich die „Himmelstreppe“ zu besteigen. Zum Schluss kommen wir noch an zwei „Kultkiosken“ vorbei: Zunächst dem „Schalker Kiosk“ und dann dem Radfahrerkiosk kurz vor Bochum (an der Kreuzung nach „Essen Zeche Zollverein“. Eingeweihte wissen wovon ich spreche). Nach so viel Anstrengung haben wir uns schließlich einen Jumbo-Cocktail in der Bochumer Innenstadt verdient.

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16 Nov 2014

„Was ich machen würde, wäre gescheiht Arabisch zu lernen“

Posted by Christina. Kommentare deaktiviert für „Was ich machen würde, wäre gescheiht Arabisch zu lernen“

Die VW-Stiftung hat in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) eine Diskussionsreihe mit den Namen „Augenzeugen, Übersetzer, Zeitzeugen: Deutsche Auslandskorrespondenten von den 1970er Jahren bis heute“ gestartet.

Eingangs bringen die beiden Moderatoren des Abends, Bernhard Gißibl und Johannes Paulmann vom IEG, die Intention der Diskussionsreihe auf den Punkt: „Anstatt ‚Forschen über‘ soll es künftig ‚Forschen mit‘ an deutschen Universitäten und Instituten heißen. Zusammen mit der Direktorin des Zentrums Moderner Orient, Frau Prof. Dr. Ulrike Freitag und dem ARD-Auslandskorrespondentin, Thomas Aders, versucht man sich an dem Abend an einer inhaltlichen Definition dieser Aussage. Schnell wird in den Beiträgen der beiden Gäste – Ulrich Kienzle, ehemaliger ARD-Korrespondent hatte krankheitsbedingt leider kurzfristig absagen müssen – deutlich, dass dem Willen zur ausgwogenen Berichterstattung oder zur partnerschaftlichen Forschung Grenzen gesetzt sind.

Die Berichterstattung der deutschen Medien über Krisenherde im Nahen Osten, wie beispielsweise aus dem Irak, Syrien oder auch Ägypten, ist zumeist von gleichbleibenden Themen beherrscht und setzt zu sehr auf Politik anstatt auf Gesellschaft. Hintergrundberichte sind (zeitlich bedingte) Mangelware: „Es wird mehr produziert“, so Aders, „als (von den Sendern) genommen wird. Es wird oftmals nur gesendet, was „zwischen gestern und heute passiert ist.“

Gefragt nach ihren Erlebnissen zu den wissenschaftlichen Forschungsbedingungen im Arabischen Ausland, berichtete Freitag unter anderem über ihre Erlebnisse mit Vertretern des syrischen Geheimdienstes. „Zum Glück“, schilderte sie, „waren die relativ blöd“, die Herren mit der „schwarzen Lederjacke“.

Leider gab es an dem Abend für das Publikum keine Gelegenheit (Nach-)Fragen zu stellen. Deutlich wurde aus der Diskussion aber, dass auch in den deutschen Medien schwerlich von einer ausgewogenen und subjektiven Berichterstattung gesprochen werden kann. Sicherlich gibt es viele gesellschaftlich relevante Themen, die deutschen Auslandskorrespondenten und deutschen Forschern auf der Seele brennen und den Konsumenten ein detaillierteres Bild über die Geschehnisse vor Ort vermittlen könnten, ohne immer in dieselben Clichés abzudriften. Oftmals stehen jedoch Hürden wie die „Medienwirksamkeit“ von Berichten und die akademische Karriereleiter im Weg, um ab von den ausgetretenen Pfaden zu berichten.

Auf die Frage des Moderators Paulmann, was Aders machen würde, wenn er einen Wunsch frei hätte, äußerte dieser pragmatisch: „Ich würde gescheiht Arabisch lernen“.

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16 Nov 2014

George Clooney in Osterwieck

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Wer hätte ihn hier erwartet? George Clooney in Osterwieck, ohne Paparazzi, ohne Ehefrau, ohne Nespresso-Kapseln in der Hand. Aber Moment, war da nicht was? Hat Georgy nicht mal in der Nähe, also im Harz, einen Film oder zumindest Teile davon gedreht? Und richtig, Clooney war doch tatsächlich mal zum Dreh in Halberstadt und zum Essen in Wernigerode: Clooney dreht in Halberstadt hieß es damals in den Gazetten.

Osterwieck, die „Perle in Sachsen-Anhalt“ hat also einiges zu bieten. Hauptattraktion sind eigentlich die 400 Fachwerkhäuser der Stadt, die zwischenzeitlich zum größten Teil renoviert wurden. Tatsächlich haben wir auf unserem Halt in Osterwieck noch ein paar andere Schätze gefunden. Besonders waren wir von der Gastfreundschaft des Ortes beeindruckt. So hatte man extra einen Karnevalszug mit Musik für uns zur Begrüßung organisiert. Beim feudalen Mittagsmal in der „Hafenbar“ (einen Hafen jedoch konnten wir nicht entdecken) wurden wir von den unglaublich günstigen Getränke- und Essenspreisen „geflasht“. Zum Abschluss entdeckten wir schließlich, dass VW die Schnapsgläser der Hafenbar gesponsert hatte.

Auf dem Hinweg nach Osterwieck konnten wir zudem einen ehemaligen Grenzturm besichtigen. Zurück zum Wanderstartpunkt bei Hornburg ging es über den „Großen Fallstein“, „Rhoden“ und den „Kleinen Fallstein“. Wie immer also eine rundum gelungene Wanderung, bei der auch mal wieder das Wetter mitspielte.

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28 Sep 2014

Die Entdeckung der Langsamkeit

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„Slowly, but surely“ heißt ein englisches Sprichwort, das sich auf viele Gelegenheiten anwenden lässt. Selten war es für mich allerdings so treffend, wie im Moment. Aufgrund eines schmerzhaft entzündeten Fingers muss ich derzeit eine Zwangspause einlegen, was für einen normalerweise hyperaktiven Menschen wie mich eine echte Geduldsprobe darstellt. Aber auch hier versuche ich nach einer Welle des Selbstbedauerns das Beste daraus zu machen und zum Glück kommt mir das Wetter zur Hilfe. Da ich momentan nichts anderes machen kann als „slowly, but surely“ dem Gesundungsprozess zun harren, entdecke ich die Langsamkeit und mit ihr die schönen Seiten Braunschweigs, wie zuletzt Riddagshausen und nun Schloss Richmond samt Park und Südsee.

Die schönsten Impressionen von Schloss Richmond(park) und der Braunschweiger Südsee habe ich in ein paar Bildern festgehalten.

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24 Sep 2014

Kräuter für die Liebe und die Erinnerung

Posted by Christina. 1 Comment

Wie sagt der Franzose so schön: Corriger la Fortune! Also, das Schicksal beeinflussen, dem Glück nachhelfen oder eben im Zweifelsfall sich selbst betrügen. Die Wendung findet sich wohl erstmals beim französischer Autor Nicolas Boileau aus dem Jahr 1665. Er schreibt über einen heruntergekommenen Adligen, der seine Verhältnisse durch den Verkauf seiner Ahnenbilder aufbessern will.

Ob Boileau dabei wohl auch an den Klostergarten in Riddagshausen gedacht hat? Hier lässt sich möglicherweise über den Einsatz von Kräutern aus den fünf Themengärten dem Glück nachhelfen. Und wenn es mit dem Liebesglück nicht gleich klappen sollte, dann auf jeden Fall mit dem Glück der Entdeckung der Langsamkeit, der Ruhe und einer handyfreien Zone.

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23 Sep 2014

Bienvenue au Palais Soleiman

Posted by Christina. Kommentare deaktiviert für Bienvenue au Palais Soleiman

Auch im Bewusstsein der Gefahr, an dieser Stelle in schwülstige Klischees aus 1001-Nacht abzudriften, kann ich nicht anders, denn er ist einfach zu schön, einfach zu traumhaft, einfach zu magisch: der Palais Soleiman in der Altstadt von Marrakesch.

Die Dokumentation auf Arte.tv weckt sofort das Bedürfnis diesen Sehnsuchtsort zu besuchen:

Engagiert und mit Liebe zum Detail und dem kulturellen Erbe hat der 35-jährige Besitzer des Anwesens, Driss Segueni, den herrlichen Palast, der einst von Suleiman dem Großen im 18. Jahrhundert erbaut wurde, in den letzten sieben Jahren restauriert, mit einem fantastischen Ergebnis. Mittlerweile dient das Anwesen als Restaurant, als Ort für Fotoshootings oder Familienfeiern.

Mehr Infos über die Dokumentation auf Arte findet ihr an dieser Stelle; mehr Impressionen aus Marokko und den Königsstädten bieten euch auch die Bilderwelten des MiddleEastMessengers.

Ein Glück nur, dass die Rolling Stones den Palast seiner Zeit nicht bekommen haben und daraus ein Hippie-Lager errichten konnten. Hoffen wir mal, dass auch der besagte schweizer Milliardär aus der Doku kein Glück mit der Übernahme des Grundstücks haben wird.

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